Rückblick

Die Frage nach einer systematischen Werbung für Luxemburg im Ausland geht auf Diskussionen in den 1990er Jahren zurück. Durch die Globalisierung trat der Bedarf an koordinierten Maßnahmen zur Aufwertung der Außendarstellung und Strukturierung der Landeswerbung immer deutlicher zu Tage.

Anfang der 2000er Jahre wurde im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten ein erstes Referat eingerichtet, das einige Schlüsselakteure der Landeswerbung im Ausland vereinte. Eine visuelle Identität für Luxemburg wurde 2004 entwickelt, die den verschiedenen Maßnahmen einen ersten einheitlichen Auftritt verschaffte.

Der im März 2013 gegründete Ausschuss Nation Branding ist mit der Aufgabe betraut, Strategien zur Imagewerbung vorzuschlagen und diese umzusetzen. Für die Koordinierung zuständig ist ein kleines Team im Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten unter Vorsitz eines Vertreters aus dem Wirtschaftsministerium. Der Ausschuss setzt sich aus Mitgliedern von etwa 15 Ministerien und Institutionen zusammen. Die Arbeit des Ausschusses, der inzwischen Koordinierungsausschuss Inspiring Luxembourg heißt, ist eine der Prioritäten der Regierung.

"Die Förderung Luxemburgs als Zielland ausländischer Investitionen, als Exportland und als touristisches, kulturelles und wirtschaftlich attraktives Ziel wird sich auf die Einführung eines Nation Branding-Konzeptes stützen. Ein mit positiven Werten besetztes Bild von Luxemburg soll definiert werden und von unterschiedlichen Akteuren und in offiziellen von der Regierung mit den notwendigen Mitteln ausgestatteten Medienkampagnen verwendet werden."

(Auszug aus der Koalitionsvereinbarung – Dezember 2013)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 05-10-2016